Schulsanitäter des Wilhelm-Gymnasiums

Der Schulsanitätsdienst des Wilhelm-Gymnasiums besteht zur Zeit aus 10 Schülern, die über alle Jahrgänge verteilt sind. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, unseren Mitschülern und natürlich auch Lehren mit unseren Kenntnissen auf dem Gebiet der Ersten Hilfe, die wir in unserer Freizeit erworben haben, im Notfall zu helfen. Da wir das meiste selbst planen und nachmittages ab und zu gemeinsame Ausflüge unternehmen, ist unser Teamgeist enorm groß. Tatkräftig unterstützt werden wir von Frau Schneider.

Ausbildung und Übung:

Alle Mitglieder des Schulsanitätsdienst (SSD) haben nach ihrem Erste Hilfe-Kurs einen Sanitätshelferkurs beim Malteser Hilfsdienst absolviert, bei dem die Kenntnisse vertieft und erweitert worden sind. Um in der Übung zu bleiben, spielen wir bei gemeinsamen Treffen die verschiedensten Notfälle durch, wobei uns die "Realistische Unfalldarstellung" (RUD) eine große Hilfe ist. Mit Kunstblut, Schminke, Hautteig und Plastikfinger versuchen wir so realistisch wie möglich Notfälle darzustellen. Auf diese Weise werden auch alle Teilnehmer der Ersten Hilfe-AG unserer Schule am Ende ihrer Ausbildung auf die Praxis vorbereitet.

Der Sanitätsdienst:

Um die Erstversorgung bei eventuellen Notfällen durchführen zu können, haben wir im 1. Stock einen Sanitätsraum, wo sich eine Liege, unser Sanitätskoffer, Tragen usw. befinden. Unsere Alarmierung erfolgt über gelbe Pläne, die überall im Schulgebäude zu finden sind. Hier können die Schüler im Notfall nachsehen, in welchem Raum sich Sanis befinden. Auch bei Schulveranstaltungen, wie z.B. dem Sommerfest, Fasching, Theateraufführungen, dem WG-Kino usw., sind wir immer dabei. Beim Sommerfest messen wir auf Wunsch Blutdruck und präsentieren kleine Showeinlagen aus der "Realistischen Unfalldarstellung"(RUD).

------------------Fotos vom Sani-Raum und Plan--------------------

 

Aktuelles:

Schulsanitätsdienst besucht "CHRISTOPH 30"

Am 9. Oktober war es endlich soweit. Mit zwei PKWs fuhren wir zum Krankenhaus Wolfenbüttel, dem Standort des Rettungshubschraubers "CHRISTOPH 30". Wir hatten Glück: Da das Funkgerät gerade repariert wurde, hatte die Besatzung alle Zeit der Welt, um uns alles ganz genau zu erklären. Nachdem uns der Pilot eine Einführung in die Maschine und ihre Aufgaben gegeben hatte, lernten wir durch den Rettungsassistenten das Innere des Hubschraubers kennen. Auch die Vakuummatratze, welche zum Transport von Wirbelsäulenverletzten genutzt wird, durften wir ausprobieren. Dann wurde uns die Leitstelle gezeigt, von der aus alle Einsätze des Hubschraubers überwacht werden. Als wir uns nach einer guten Stunde wieder auf den Heimweg machten, war das Funkgerät wieder in Ordnung und "CHRISTOPH 30" wieder einsatzbereit.

Sven Jürgensen

 

Schulsanitätsdienst besucht die Berufsfeuerwehr Braunschweig

Am Rosenmontag klappte es endlich, wir hatten einen Besichtigungstermin bei der Berufsfeuerwehr Braunschweig. Pünktlich um 13.00 Uhr versammelten wir uns vor dem Büro neben der Fahrzeughalle. Zuerst wurden uns die einzelnen Werkstätten gezeigt, in denen die Feuerwehrleute tagsüber arbeiten, wenn sie nicht gerade im Einsatz sind. Neben den beiden Löschzügen wurden uns auch die Ersatzfahrzeuge gezeigt, die in einer seperaten Halle untergebracht sind. Nachdem wir einen kleinen Einblick in die Technik und Aufgaben der Fahrzeuge erhalten hatten, ließen wir uns die Schlaf- und Aufenthaltsräume zeigen. Doch am interessantesten war es wohl zu sehen, wo unsere Anrufe eintreffen, wenn wir einen Rettungswagen anfordern, die Notrufzentrale. Hier wurde uns genau erklärt, wie das Notruf- und Alarmierungssystem funktioniert. Zu guter Letzt wurde uns die Schlauchwäscherei mit den riesigen Reinigungsbecke und der Schlauchturm gezeigt. Nun hieß es, als Kenner der Feuerwehr, den Nachhauseweg anzutreten. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Frau Schneider für die tolle Organisation bedanken.

 

 

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