Pressemitteilung

Vier Schüler erfolgreich für Landeswettbewerb
Jugend debattiert qualifiziert

Im Schulverbund Braunschweig/Salzgitter/Wolfenbüttel beteiligten sich in diesem Schuljahr (2007/08) rund 200 Schüler an Jugend debattiert.

Die Hoffmann-von-Fallersleben-Schule (HvF) in Braunschweig, die Ludwig-Erhard-Schule in Salzgitter und die Lessing-Realschule in Wolfenbüttel beteiligen sich seit 2004 am Bundeswettbewerb Jugend debattiert. Seit 2005 gehört auch das Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig dazu. Diese vier Schulen bilden gemeinsam den Schulverbund Braunschweig/Salzgitter/Wolfenbüttel. Rund 200 Jugendliche debattieren innerhalb dieses Zusammenschlusses regelmäßig zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen. Sie verbessern mit dem fairen und geregelten Wettstreit nicht nur ihre Sachkenntnis, sondern auch ihre Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit.

Innerhalb des Schulverbund-Wettbewerbs, der zuletzt am 11.02.08 in der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule stattfand, wurden nun die besten Debattanten ermittelt. In der Jahrgangsstufe 8 bis 10 gewannen Lara Gahlen von der HvF und Katharina Gaide vom WG. In der Alterstufe 11 bis 13 siegten Christoph Weißärmel von der HvF und Anne Müthing vom WG. Alle vier qualifizieren sich mit diesem Sieg für den Landeswettbewerb, der am 09. April 2008 in Hannover sein Finale hat, und gewinnen ein dreitägiges professionelles Rhetorik-Training.

Debattiert wurde unter anderem zu den Themen „Sollte die Lautstärke von Musik in Diskotheken gesetzlich begrenzt werden?“ und „Sollte Online-Untersuchungen auf privaten PC erlaubt werden?“ „Das Projekt fördert sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Damit wandelt sich auch unsere Schulkultur“, so Dr. Alexander Huber, der neben Sven Krogoll und Torsten Steinberg den Wettbewerb am WG betreut.

Der Schulverbund Braunschweig/Salzgitter/Wolfenbüttel ist Teil des bundesweiten Netzes von über 540 Schulen, die an dem Bundeswettbewerb Jugend debattiert, dem größten privat finanzierten Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland, teilnehmen. Der Landeswettbewerb in Niedersachsen wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und dem Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung getragen. Schirmherr von Jugend debattiert ist Bundespräsident Horst Köhler.

In einer Debatte bei Jugend debattiert äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – pro oder contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Seine ursprüngliche Meinung darf er dabei verändern. Eine Jury bewertet die Debattanten öffentlich nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Vor Beginn des Wettbewerbs haben professionelle Trainer die Lehrkräfte innerhalb des Schulverbunds fächerübergreifend im Debattieren geschult. Mit speziellen Unterrichtsmaterialien ausgestattet, trainierten die Lehrkräfte anschließend ihre Schüler im Unterricht. Die Klassen legten fest, welche zwei Schüler sie im Wettbewerb des Schulverbunds vertreten.

Jugend debattiert erreicht verschiedene Schulformen: Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Berufsschulen arbeiten in den Vorausscheidungen in über 142 Schulverbünden deutschlandweit zusammen. 70.000 Schülerinnen und Schüler an über 540 Schulen nehmen im Schuljahr 2007/08 an Jugend debattiert teil. Sie werden von insgesamt 2.750 Lehrkräften unterstützt und geschult.

Torsten Steinberg

 

Der Bundeswettbewerb Jugend debattiert ist „Ausgewählter Ort im Land der Ideen.“ Damit ist das Bundesfinale am 15. Juni 2008 Teil der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen 2008“, die gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank durchgeführt wird.

 

 

 

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