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21.07.2012

Welcome to Germany

hieß es am 08.06.2012, als die amerikanischen Schüler aus Williamston, Michigan, abends mit einigen Stunden Verspätung am Hannover Flughafen ankamen.

Am Samstag fand dann eine Stadtführung durch Braunschweig statt und abends ging es zum Public Viewing. Am Sonntag trafen wir uns auf der „Masch“, um den Amerikanern eine deutsche „Kirmes“ zu zeigen. Abends ging es dann weiter mit der „Welcome Party“ in Abbenrode. Die Amerikaner waren total von der dortigen alten Mühle fasziniert. Typisch „Old Germany“.
In dem Pizzaofen haben wir selbst kreierte Pizza gebacken und diese dann verspeist. Manche waren recht abenteuerlich belegt, haben aber super geschmeckt.
Unsere Austauschschüler haben uns Deutsche dann amerikanischen Spiele, wie z. B. Ninja, beigebracht und so hatten wir gemeinsam viel Spaß.

Am Montag ging es dann nach der offiziellen Begrüßung u. a. durch Herrn Thamm van Balen zu einem Ausflug in den Harz. Zuerst haben wir das Schloss Wernigerode besucht, das für die Amerikaner sichtlich interessant war, da es so etwas in Amerika nicht gibt. Danach ging es in den Kletterpark „Skyrope“. Nach kurzer Einweisung fanden wir uns in deutsch-amerikanischen Zweiergruppen zusammen.

Am Dienstag zeigten die Schüler aus Williamston ihre in Amerika vorbereiteten Präsentationen über Michigan, Williamston, die Williamston High School und über den American Lifestyle, während die Deutschen den Unterricht besuchten. Nachmittags fand eine Tretboottour auf der Oker statt.

Am Mittwoch hatten wir wieder bis 13.00 Uhr Unterricht. Danach fuhren wir in die Bibliothek nach Wolfenbüttel und hatten dort danach noch Freizeit. Die Zeit danach haben wir unterschiedlich genutzt. Die Fußballbegeisterten trafen sich zum Fußballschauen und die anderen machten halt etwas anderes.

Am Donnerstag ging es dann in die Autostadt. Nach der Werkstour hatten wir mehrere Stunden Zeit die Autostadt zu erkunden. Hier hat der ein oder andere sein imaginäres Traumauto erstellt. Abends hieß es dann so langsam Abschied nehmen, denn es war Zeit für die Abschiedsfeier. Alle fanden, dass die Zeit zu schnell verflogen war und der Abschied nah rückte. Wir machten es uns im Garten einer deutschen Schülerin bequem und genossen die Zeit miteinander. Am Lagerfeuer haben wir unsere „High and Lows“ geschildert. Meiner Meinung nach herrschte in diesem Moment eine leise und traurige Stimmung, keiner wollte, dass der Moment verstrich, keiner wollte Abschied nehmen.

Am Freitagvormittag besichtigten wir gemeinsam den Rathausturm und die Aegidienkirche.
Um ca. 12.00 Uhr verließen die Amerikaner Braunschweig mit dem Zug, um noch ein paar Tage in Berlin zu verbringen. Beim Abschied flossen bei einigen Tränen und manche konnten sich nur schwer trennen. Sätze wie „I will miss you !“, „We have to write e-mails!“ hörte man immer wieder.

Es war eine einmalige Zeit, die wir nie vergessen werden.

Dana Kando

 

 

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