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Klassenfahrt Klasse 5f, 11.6.12 – 15.6.12

15.07.2012

1. Tag Montag

Um ca. 9.00 Uhr war die Klasse am Hauptgebäude in der Adolfstraße versammelt und wartete auf den Bus, um zum Haus Birkenmoor zu fahren. Um 9.30 kam der Bus und alle verabschiedeten sich von ihren Eltern und den Geschwistern. Nach eineinhalb Stunden kamen wir an der Bushaltestelle an. Wir packten unsere Koffer und Taschen in ein Auto, damit es die Taschen und Koffer zum Haus fahren konnte. Die Teamer begrüßten uns und stellten sich vor, sie hießen Drasch und Denise. Wir wanderten ein paar Kilometer, bis wir an das Haus kamen. Denise und Drasch zeigten uns das Gelände, dort gab es einen See, einen Lagerfeuerplatz, noch zwei andere Häuser, ein Niedrigseilgarten und eine Kletterwand. Danach gingen wir in das Haus, das uns gehörte. Wir guckten uns das Haus an und danach sollten wir in den Sockenraum. Dort teilten wir die Zimmer ein. Die einzigen, die unten schliefen, waren Paula, Lotte, Melina, Alicia und Jana. Nachdem wir mit der Zimmereinteilung fertig waren, machten wir uns mit dem Haus bekannt und hatten ein bisschen Freizeit. Danach aßen wir im Essenssaal. Nach dem Essen spielten wir Spiele in unseren Zimmern oder gingen an den See, um uns die Kaulquappen anzusehen. Die Teamer riefen uns nach einiger Zeit, um in den Sockenraum zu gehen und ein paar Sachen zu besprechen. Im Sockenraum klebten wir ein Plakat an die Wand und schrieben unsere Ziele und Wünsche auf dieses Plakat. Dann klebten wir ein zweites Plakat auf, auf dem unsere Befürchtungen und Ängste standen. Nach einer Stunde waren wir fertig und wollten „Catcher The Flag“ spielen, doch es regnete heftig, deshalb gingen  wir wieder rein und spielte das Chaosspiel. Nach einiger Zeit regnete es nicht mehr und wir spielten das Flaggenspiel.
Es war sehr lustig und als wir fertig waren, gingen wir in unsere Zimmer. Um 11.00 Uhr waren wir alle in den Betten und schliefen.

2.Tag Dienstag

Morgens um 7.30 Uhr musste der Küchendienst in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten, dann um 8.00 Uhr waren alle im Essenssaal und frühstückten. Nach einiger Zeit sollten wir uns fertig machen, um raus zu gehen. Als wir dann draußen waren, gingen wir zusammen mit den Lehrern und den Teamern zu dem Niedrigseilgarten, doch zuerst machten wir Vertrauensübungen, die ganz witzig waren. Es gab zwei Übungen: die erste machte man zu dritt, die zweite alle zusammen. Als wir alles erklärt bekommen hatten, gingen wir zusammen mit den Partnern der ersten Übung zu dem Niedrigseilgarten und balancierten bis zum Ende. Es war gar nicht so leicht, wie es aussah!!! Als wir fertig waren, gingen wir ins Haus und hatten Freizeit. Der Küchendienst musste jedoch das Mittagessen vorbereiten und servieren. Nach der Freizeit aßen wir. Ganz überraschend sagten uns die Teamer, dass wir in den Rabensteiner Stollen gehen. Wir wanderten dort hin. Da kauften wir ein paar Andenken. Später kam ein Mann, der unsere Taschen in ein Haus brachte und uns rote Helme gab. Wir fuhren mit einer Art Mini-Zug in den Stollen. Es war sehr dunkel, nach einer Zeit sollten wir aussteigen. Wir liefen eine Weile, bis wir in eine Sackgasse kamen. Der Führer zeigte uns eine der Lampen, die früher in Bergwerken waren, die machten viel Krach, deshalb fragte der Führer, was wohl die Bergmänner getan haben, dass die Lampen nicht so nerven. Die Antwort war: DIE BOHRMASCHINE AN!!! In der Sackgasse waren zwei Bohrmaschinen aufzufinden. Die, die wollten, durften die Bohrmaschinen austesten. Dann hat der Führer gesagt: „Stellt euch vor, ich wäre früher hier unten und ein Licht würde plötzlich ausgehen! Da wurde das Licht nicht mit dem Schalter angemacht. Früher sind die Leute durchs Dunkle gegangen.“ Dann mussten wir im Dunklen durch einen ganz engen Gang laufen. Es war richtig unheimlich! Als wir aus dem Gang draußen waren, wurde endlich wieder das Licht angemacht. In der Ecke stand ein kleines Fahrrad mit zwei Sitzen. Das wurde früher benutzt, um schneller voranzukommen, denn es war ja ein großer Stollen. Zu zweit stellten wir uns in einer Reihe auf, um mit dem Fahrrad zu fahren. Das Treten war sehr schwer, deshalb musste uns der Führer am Anfang schieben, damit wir vorankamen! Als alle dran gewesen waren, gingen wir zurück. Jeder bekam eine Urkunde und ein Fläschchen Steinkohle. Wir wanderten wieder zurück, die meisten spielten auf dem Weg „Wahrheit oder Pflicht“. Als wir zuhause ankamen, war es schon spät und wir mussten ins Bett.

3.Tag Mittwoch

Morgens freuten wir uns schon gewaltig, denn wir durften ausschlafen und bekamen ein Chilloutfrühstück!!! Die meisten waren schon vorher wach. Als dann aber die Teamer kamen, bekamen wir leckeren Kakao. Dann durften wir mit Bettdecke in den Essenssaal, überall waren Matratzen und es gab zwei Tische, an denen wir uns bedienen durften. Später, als wir alle fertig mit essen waren, fand der Getränkeverkauf statt und wir sollten Essen einpacken für eine Entdeckungstour durch den Wald. Manche bekamen Karten und Kompass und manche GPS. Als wir die erste Pause machten, spielten wir ein Spiel. Man musste sich einen Partner suchen, der eine hatte die Augen verbunden und der, der die Augen nicht verbunden hatte, musste sich einen Baum aussuchen, den der andere abtasten musste. Man ging wieder zurück, wo alle anderen auch waren. Dann wurden die Binden vor den Augen weggemacht und der, der die Augen verbunden hatte, musste den Baum suchen, dann wurde getauscht. Bei der zweiten Pause spielten wir wieder ein Spiel, mit einem Seil wurde ein Kreis geformt und alle aus der Klasse mussten in den Kreis passen. Der Kreis wurde immer kleiner gemacht bis keiner mehr reinpasste. Als wir wieder zuhause waren, wurden drei Gruppen eingeteilt, denn wir machten eine Lagerfeuer-Pizza. Zwei bereiteten die Pizza vor und die andere mussten Holz sammeln. Als alle fertig waren, wurde das Feuer angezündet, und wir machten die Pizzen. Dann hörten wir Deutschland spielen oder spielten fangen. Dann mussten wir auch schon ins Bett.

4.Tag Donnerstag

Morgens frühstückten wir wie immer. Dann wollten wir in den Kletterwald. Dafür wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine bekam Gurt- und  Sicherungsanweisungen. Den anderen wurde beigebracht, wie man sich beim Klettern richtig anzieht. Dann liefen wir zu dem Kletterwald. Es gab einen Monkeytree (einen Baum, den man wie eine Kletterwand hochklettert) und Kistenklettern (Kisten, die man aufeinander stapeln und hochklettern muss). Es gab drei Gruppen: eine war beim Kistenklettern, eine beim Monkeytree und eine hatte Freizeit und durfte sich beschäftigen. Dann wurden Gruppen gewechselt. Und dann wieder, bis alle dran waren. Dann liefen wir wieder zurück. Dort bereiteten wir den Abschlussabend vor, denn es war der Tag vor der Abreise. Alle waren sehr aufgeregt, der Küchendienst holte die Teller und alles nach draußen und die anderen holten Tische, Bänke und Stühle.  Als wir alle fertig waren, aßen wir Würstchen, Salate und es war sehr lecker. Als wir fertig waren, brachten wir alle Stühle, Bänke und Tische wieder dahin, wo sie gewesen waren. Teller, Gläser usw. brachte der Küchendienst weg. Dann hatten alle Freizeit und wir spielten das Wolfsspiel.

Abreisetag Freitag

Morgens mussten wir schon früh aufstehen, denn der Bus kam um 10.00 Uhr. Morgens frühstückten wir schnell, dann bekam jedes Zimmer einen Zettel, denn wir mussten ja noch aufräumen. Dann bekamen wir noch mehr Zettel, denn es gab ja noch Essenssaal, Sockenraum usw. Die Zettel bekamen Freiwillige, die mit ihrem Zimmer fertig waren. Dann um 09.00 Uhr mussten wir auch schon loswandern. Es ging schneller als sonst, weil alle so aufgeregt waren. Um 10.00 Uhr kam der Bus und um ca. 12.00 Uhr waren wir wieder in der Adolfstraße am Hauptgebäude des Wilhelm-Gymnasiums!!!

Edda Weber, 5f

 

 

  Fotos: F. v. Soosten

 

 

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