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Hallo, liebe Schüler und Schülerinnen des WGs!

03.11.2013: Wir (die Klasse 5c) waren am 23.10.2013 mit unserer Geschichtslehrerin Frau Weigel im Landesmuseum für Archäologie in Wolfenbüttel. Dort wurden wir herumgeführt und erfuhren viel über die Steinzeit. Man erklärte uns, wie die Menschen damals ihre Hütten und Häuser bauten und wie sie sich ernährten.

Wir selber durften auch vieles ausprobieren. Zuerst stellten wir aus Stein sehr scharfe Pfeilspitzen und Messerspitzen her. Dies war ganz schön schwierig, denn wir mussten mit einem Stein auf Feuerstein schlagen, damit ein scharfes Stück absplitterte. Wir brauchten sehr viel Kraft! Die scharfen Feuersteinsplitter durften wir mit nach Hause nehmen.

Danach mahlten wir Getreide zu Mehl. Leider gab es in der Steinzeit noch keine Mühlen. Man musste das Getreide auf einen Stein legen und mit einem anderen Stein zerkleinerte man das Getreide, bis es zu Mehl wurde. Dafür brauchte man auch sehr viel Kraft und obwohl wir ganz lange gemahlen hatten, hatten wir am Ende nur ein bisschen Mehl!

Dann bohrten wir mit Holz ein Loch in einen Stein. Jetzt fragt Ihr Euch garantiert, wie das geht, aber eigentlich ist es ganz einfach:
Das Gerät sieht ein bisschen aus wie ein ganz kleiner Galgen, an dessen Ende von oben ein Holzstab durchgesteckt wird. Unten, direkt unter dem Holzstab, liegt der Stein. An dem Holzstab ist ein Bogen befestigt und wenn man den Bogen ganz schnell hin und her zieht, bohrt der Holzstab ein Loch in den Stein. Man benötigt auch hier sehr viel Kraft!

Dies alles durften wir ausprobieren.

Als letztes wurde uns gezeigt, wo und wie die Leute in der Steinzeit ihre Toten damals begraben hatten. Für die Toten wurde eine sogenannte Grabhütte erbaut, in der die Toten dann lagen.

Der Vormittag hat uns allen viel Spaß gemacht, und wir haben viel über die Steinzeit gelernt!

Anne H.

 

 

  Fotos: P. Weigel

 

 

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